|
Schachgesellschaft 1931 Bensheim |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aktuell Active-Chess-Open Mannschaftskämpfe Stadtmeisterschaft Vereinspokal Sommerturnier Schnellschach Blitzturniere Jugend Veranstaltungen Viererpokal 2010/11 Schacholympiade Dresden Naiditsch-Simultan 2006 Schach-Bilderwelten Presse |
Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaften für Mannschaften 2010/2011Es begann mit einem kaum beachteten Viererpokalspiel im Bezirk. Dann folgte eine Siegesserie mit dem Titel des hessischen Pokalmeisters als Ergebnis. Es endete erst als Ausrichter einer Vierergruppe mit dem deutschen Meister und dem knappen Ausscheiden gegen den Tabellenführer der zweiten Bundesliga. Hier eine Chronik der Ereignisse, sicherlich der sportliche Höhepunkt der letzten Jahre für den Verein, in umgekehrter Reihenfolge. Zwischenrunde (Achtel- und Viertelfinale) 26./27.3.Die Auslosung bescherte Bensheim zwar nicht den Wunschgegner Baden-Baden, aber immerhin Hockenheim. Auch wenn diese ihren bekanntesten Spieler, Exweltmeister Anatoly Karpov, nicht zum Einsatz brachten war die Favoritenrolle klar, eben so wie im Paralellwettkampf Baden-Baden genen den Drittligisten SV Saarbrücken, in dem die ersteren zwar auf einige ihrer Welklassespieler aufgund der zeitgleich stattfindenden Europameisterschaft verzichten mussten, aber drei GM und einem IM aufboten.
Der Bensheimer Wettkampf gestaltete sich jedoch überraschend spannend und der Ausgang
blieb bis in die Zeitnotphase spannend. Zunächst gerieten die Gastgeber in Rückstand,
da Herbert Kargoll am zweiten Brett gegen den IM Hannes Rau in verwickelter Stellung
fehlgriff und eine Niederlage quittieren musste.
Dieser wurde jedoch prompt durch Harald Stelzer egalisiert, der eine Angriffskombination
an Brett 3 erfolgreich abschliessen konnte. An den verbliebenen Brettern sah es nach
unentschieden aus, was jedoch das Ausscheiden bedeutet hätte, da in diesem Fall die Niederlage
an Brett 2 höher gewertet worden wäre. Leider konnte Manfred Hempel zudem an Brett 4 sein Turmendspiel
gegen den FM Alexander Postojew nicht halten. Somit war Gerhard Bosbach am Spitzenbrett gegen den
IM Oleg Boguslavsky zum Siegen gezwungen.
Diesem Sieg kam er auch recht Nahe, bevor sein Gegner sich noch in ein ausgeglichenes Endspiel retten konnte.
Das Remis war damit unausweislich. Gegen den starken Gegner trotzdem aller Ehren Wert.
Im Parallelkampf hatte die mit 3 Grossmeistern angetretenen Baden Badener beim 4-0 gegen Saarbrücken wenig Mühe. Gespielt wurde erstmals in den gut geeigneten Räumen des Hotel Bacchus, da die üblichen Spiellokale durch die Kommunalwahl belegt waren. Ermöglicht wurde das durch die MakeIT Gmbh und die Sparkasse Bensheim, die je einen Wettkampftag sponsorten. Paarungen Samstag:
Paarung Sonntag:SV Hockenheim - OSG Baden-Baden 1 - 3
Ansehenswert:
Vorrunde 22./23.1.
Aus der Vierergruppe, in der die Bensheim am 22./23. Januar Ausrichter war, wurde leider ein Trio, da der ESK Erfurt kurzfristig absagen mußte.
Am Samstag bekamen die Ausrichter das Freilos, die einzige Paarung lautete damit DBSB-Auswahl - Post VS Neustadt,
letzere gewannen ½ -3 ½. Die Einzelergebnisse: Am Sonntag hatte Neustadt dann jedoch gegen die Gastgeber das Nachsehen:
Bensheim stand damit im Achtelfinale. Der Weg dahin: Hessischer Viererpokalsieger 2010
Was normalerweise ein Ereignis von eigenständuger Bedeutung wäre, mag jetzt in Rahmen
dieser Berichterstattung wie eine reine Qualifikation wirken. Das wird der Sache natürlich nicht gerecht.
SpielerInsgesamt setzte Bensheim 11 Spieler ein, namentlich Gerhard Bosbach, Herbert Kargoll, Harald Stelzer, Thomas Ettel, Bernd Goeke, Manfred Hempel, Dieter Hein, Eckard Ehmsen, Sören Zipp, Bernd Zubrod und Christian Schultze |